Was nun Herr Bundesgesundheitsminister?

Was nun Herr Bundesgesundheitsminister? 25.09.2018

Bundesgesundheitsminister Spahn will dem Fachkräftemangel im Fachbereich Logopädie entgegentreten.

Mittlerweile ist der Versorgungsnotstand der Patienten auch von der Bundesregierung erkannt worden. Patienten gelingt es kaum noch, schnell Zugang zu einer logopädischen Behandlung zu bekommen. Der Fachkräftemangel im Fachbereich Logopädie liegt nicht zuletzt in der völlig ungerechtfertigten zu niedrigen Entlohung durch die Krankenkassen trotz hochqualifizierter Ausbildung oder Studium begründet. Bundesgesundheitsminister Spahn will Abhilfe schaffen. Jedoch stoßen nicht alle Ideen auf Zustimmung bei den Therapeuten. Es bleibt abzuwarten, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich dazu beitragen können, die Freude am Beruf zu stärken und die Berufsflucht der Logopäden in besser bezahlte Arbeitsbereiche aufzuhalten, um die Versorgung der Patienten dauerhaft zu sichern. Wir hoffen, dass seine Maßnahmen so fruchtbar sind, dass auch die Logopäden, die wir dringend brauchen, davon etwas spüren werden. Denn mit großer Zufriedenheit einen Beruf auszuüben, für den man sich (fach-)gerecht entlohnt fühlt, sollte im Berufsleben eines Therapeuten Alltag sein. Für den Praxisinhaber bedeutet dies, dass er für die Fortbildung des Personals Rücklagen bilden kann und die Behandlung der Patienten auf höchstem Niveau mit qualifiziertem Personal garantieren kann.

Ausdrücke wie "Therapeuten am Limit" sollten so schnell wie möglich zur Vergangenheit gehören - dafür kämpfen wir und unsere Berufsverbände weiter.